Samstag, 8. September 2018

Wanderung in der Börde: Odendorf – Müttinghoven – Meckenheim

Am letzten Sonntag herrschte noch Trockenzeit und wirklich viel hat es mutmaßlich in den letzten Monaten nicht geregnet. Es war ein relativ warmer Tag, aber es gab wenig Sonne und daher konnte man gut über die Felder wandern. 

An der Wetterstation Weilerswist wird der letzte Tagesregen > 8 l/qm für den 01. Juni angezeigt. Danach fiel sehr wenig Regen. Im August war es zwar deutlich mehr als im Juli, aber der Monatswert von ca. 37 l/qm dürfte noch weit unter dem Durchschnitt gelegen haben. 

Am Orbach in Odendorf zeigte sich jedenfalls das gleiche Bild wie eine Woche zuvor. Kein Bach vorhanden: 





>Katzenbilder von meinen Wanderungen sind selten geworden. Ich sehe einfach in letzter Zeit kaum welche und schon gar nicht in photogener Umgebung. Aber dieses Motiv, am Rande von Odendorf aufgenommen, ist ganz gut.<

Die Rüben- und Kartoffelfelder bei Niederdrees, zeigen Wassermangel-Probleme an und lassen erahnen, dass bald die Preise voraussichtlich erheblich steigen werden: 


>Trotz offensichtlicher Probleme mit Wassermangel habe ich auf der ganzen Tour keinerlei Beregnungsanlagen etc. gesehen. Die Höfe hier sind mit der Technik wahrscheinlich gar nicht ausgerüstet.<


Ich ging durch Niederdrees: 


Östlich des Ortes, unweit der Kläranlage, eine illegale Reifenhalde: 


Danach ging ich Richtung Müttinghoven über die Felder. Es kommen zunehmend Baumfelder. Diese Felder sehen zwar sehr trocken aus, aber die Bäume selbst waren optisch in gutem Zustand.

 


>Baumfelder bei Peppinghoven<


Gut Müttinghoven ist ein imposanter Hof: 


Ich ging danach weiter durch Flerzheim und von dort nach Meckenheim, und es dämmerte schon. Mittlerweile ist es um 20 Uhr 30 ja schon wieder stockdunkel, habe ich festgestellt. Diesmal fuhr ich über Bonn zurück nach Köln. 

Etwa 13,5 km war diese Tour lang. 

Kommentare:

  1. Die Felder sehen wirklich traurig aus. Wenn das überall so auf den Feldern aussieht, kann ich mir höhere Preise auch gut vorstellen.
    Die Reifen können auch dem Nutzer des Feldes gehören. Bei uns werden sie dazu benutzt, um Folien auf Silo oder auf gelagerten Rundballen zu beschweren. Hier hat jeder Landwirt ein "Reifenlager".
    Ich hoffe nicht, dass die da einfach entsorgt wurden. Gibts allerdings oft genug. :-(
    Grüße zum Wochenende ;-)

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    1. Ja, solche folienbeschwerte Lager von Silage etc. gibt es hier auch manchmal. Diese Reifenhalde hier sah aber aus, als wäre sie schon lange nicht mehr angerührt worden und sie war bestimmt 15 m lang. Aber vielleicht soll es ja auch ein Biotop mit zahreichen Verstecken zwischen und in den Reifen sein?

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  2. Ja, es ist immer noch schrecklich trocken, hier oben auch. Was sind denn das für Bäumchen im Sand, Kastanien?

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    1. Mit dieser Einschätzung der Bäumchen könntest du richtig liegen.

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