Sonntag, 24. Juni 2018

Wanderung Zülpich – Embken – Abenden

Bei einigermaßen freundlichem Wetter um 22 Grad und oft vielen Wolken fuhr ich am letzten Sonntag mit der Bahn nach Zülpich, ging an der nördlichen Stadtmauer entlang, schaute auch noch an der Burg vorbei und trat den längeren Weg nach Westen durch die Börde an. 

Im Süden ging ich am Neffelsee und am alten Wasserwerk vorbei. In Juntersdorf gibt es ein paar interessante Gemäuer, auch eine Burg. Am Ortsrand graste eine Schafherde am Mühlenbach. 


 >Juntersdorf<


Mit der Kamera kam ich gegen den Elektrozaun, und der Schlag hat gesessen, ich spürte ihn bis in den kleinen Finger, in dem zwei Metallschrauben sitzen – und dort noch nach Stunden! 

Weiter ging ich über die Felder nach Embken. Zum Teil gab es beschauliche Blumenwiesen und Blumenraine zu sehen – und Erbsen zu ernten:


Am Rande des Ortes liegt eine große, vergleichsweise überdimensionierte Siloanlage, ansonsten ist das Gebäude-Ensemble an der Kirche mit alten restaurierten Häusern „ganz nett“. 


>Embken< 


Danach folgte ich dem Weg zum nahegelegenen Dorf Muldenau. Es liegt im Tal des Muldenauer Baches. Der Blick von oben auf das geschlossene Dorf-Ensemble ist jedoch aus meiner Sicht ansprechender als die Durchquerung des Ortes bei dieser Tour. 

Der Weg führte mich weiter an Thuir vorbei nach Berg. 


>Die Eifel-Landschaft nordwestlich von Muldenau<

Die Ortschaft Berg liegt 120 m höher als Muldenau. Vom Kirchfriedhof hat man einen weiten Blick in die Börde.


>Berg<

Südwestlich von Berg stieß ich noch auf einen mit vielen Blütenpflanzen (u.a. Kornblumen) eingesähten Acker. 


>Bienenfreund (Phacelia). Es ist eine amerikanische Pflanze, die hier ab und zu mal ein Feld violett-blau färbt. Sie zieht Bienen und Hummeln in Massen an, dient den Bauern aber auch zu Gründüngung.<

Irgendwo auf dieser Tour bin ich mit der linken Hand an eine ziemlich agressive Pflanze geraten – denke ich mir jedenfalls. Es juckte ziemlich über mehrere Tage, rötete sich und sah nach einigem Kratzen wie eine Schürfwunde aus. Mittlerweile – nach vielen Salbenbehandlungen - heilt die Verletzung aber ab. 

Durch den Wald im Isimuttal ging ich runter nach Abenden an der Rur. 

 
In Abenden ist bekanntlich einer meiner von anderen Gästen wenig frequentierten Lieblingsgasthöfe. Ich bestellte ein Stück Apfelkuchen und ein Kölsch. 


>Abenden<

Es fing etwas an zu regen, aber nur ungefähr sieben Tropfen. Die Bahnhaltestelle ist nur ca. 30 m entfernt, und ich fuhr über Euskirchen zurück nach Köln. Erst in Köln goß es mal ordentlich. 

18,5 km war diese Tour lang. 

Kommentare:

  1. 18,5 km, das ist mal eine Strecke. Top!
    Das Foto vom Wald im Isimuttal finde ich besonders gelungen.
    Leider weiß ich auch nicht, welche Pflanze das ist. Es gibt da ja sehr unterschiedliche, deren Saft sogar Verbrennungen und schlimmeres (Riesenbärenklau oder Herkulesstaude) auslösen können. Wiesengräserdermatitis nennt man das, glaube ich. Und ein bestimmter Stoff der Pflanzen ist dafür verantwortlich. Fällt mir nur gerade nicht ein, wie der heißt.
    Grüßli :-)


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    1. Hmm, ich finde das Waldphoto relativ "normal".

      Es ist eher nicht die auf dem Photo gezeigte Pflanze gewesen, mit der ich Probleme hatte.

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