Sonntag, 13. Mai 2018

Flanieren in Vilnius

Das alte Wilna ist eine Stadt zum Flanieren. Man wandert durch die Straßen und Gassen, beispielsweise von Kirche zu Kirche.



Zunächst musste ich mich allerdings um das Frühstück kümmern. Als erstes fand ich einen Laden. Ich kaufte einen Joghurt-Becher, zwei Bananen, eine Fanta-Flasche und Erdnuss-Waffeln. Im Park gegenüber verzehrte ich Einiges davon. Es dauerte nicht lange, und ich fand ein Café, orderte einen ordentlichen Becher Kaffee und ein Croissant. Es war schon so warm, dass man ohne Jacke draußen sitzen konnte.

Danach war ich fit, um an diesem traumhaften 25-Grad-Sommertag durch die Gassen zu flanieren. Oft war es sogar windig.



Vieles ist saniert, überall sind Touristen unterwegs. Ruinen sieht man nur noch wenige:


Auch diese Kirche ist ein Sanierungsfall:



An Cafés, Bistros, kleinen Restaurants etc. mangelt es wirklich nicht. Manche Gassen sind für Autos gesperrt, die Tischchen für die Touristen stehen einfach auf der Straße. Ich bin nicht sicher, vielleicht ist es nur sonntags so?



Die Kirchen waren ziemlich voll, aber ich habe dem nicht weiter Aufmerksamkeit geschenkt.

 
Wohl war ich auf einem Kirchturm, wartete sogar auf den Fahrstuhl, um das Stadtpanorama von oben zu genießen.

Am Fluss, der Vilna, ging ich auch lang. Es gibt dort einen ansprechenden Park. Der Fluss mündet in die Neris. Weder hier, noch auf der anderen Seite des Flusses gibt es Besonderes zu sehen. Der Blick geht höchstens zu einigen Hochhäusern, vielleicht ein Geschäftszentrum.



Ich kam an der unzugänglichen Festung auf einem kahlen Hügel vorbei, an dem Palast und später durch eine Straße, in der viele kulinarischen Essstände aufgebaut waren.  Es gab auch kleine Fischchen, wie am Mittelmeer. Ich orderte eine Portion.



>Wand-Graffiti sieht man in der Altstadt von Vilnius eher selten<

Der Tag hat mich ganz schön geschafft, morgen werde ich es etwas ruhiger angehen lassen.

Kommentare:

  1. Tolles Graffiti. Und auch sonst vielversprechende Stadt. Muss ich mal hin.

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  2. Mittlerweile empfinde ich es als übersaniert, aber ein Besuch schadet nicht.

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  3. Schöne alte Häuser in Vilnius, aber übersaniert? Wie meinst du das?
    Entweder man rettet die alten Gemäuer oder nicht. Wenn man die Touristen anlocken möchte, muß man etwas bieten. Vermutlich ist das auch finanziell eine teure Angelegenheit.

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  4. Es sieht oft so aus, als wären die Gebäude nach alten Mustern neu gebaut worden. Ist halt auch Geschmackssache, mir gefallen alte Gebäude, die von der Bausubstanz her auch alt aussehen, besser. Zwischen Gebäude retten und Fassaden komplett neu machen besteht ein Unterschied.

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