Freitag, 25. Mai 2018

Ein erster Berlin-Spaziergang

Seminarhaus S1516, Berlin-Mitte.

Der Intercity "Posen - Berlin" war recht schnell, brauchte nur ca. zweieinhalb Stunden. Erstaunlicherweise gab es keinerlei Passkontrolle im Zug.

Im Hauptbahnhof kaufte ich nach einer Stärkung in einem Café direkt einen Berlin-Welcome-Pass (um 35 €), um die Verkehrsmittel hier über die Tage problemlos nutzen zu können. Gewisse Zweifel, dass es sich rechnet, sind allerdings angebracht. Wie heißt es so schön im kapitalistischen System: das Angebot erzeugt den Bedarf? Man muss sich wahrscheinlich wie ein hektischer koreanischer Tourist verhalten, der von einer angeblichen Sehenswürdigkeit  zur nächsten hetzt, um das Angebot ausschöpfen zu können.

Die Unterkunft war schnell gefunden, es kam nach meinen Anruf dann auch bald ein Typ, um mich reinzulassen und einzuweisen.

Ich war dann am Nachmittag nur zu Fuß vorwiegend im Stadtteil Prenzlauer Berg  unterwegs. Es ist dort so ähnlich wie in den gehobeneren Winkeln der Kölner Südstadt, alles nur in der Fläche größer und etwas mondäner mit viel mehr ansprechender Gastronomie.



>An den Wassertürmen, Prenzlauer Berg. Übrigens sieht man auf dem Photo auch Weinreben.<

Industrielle Sehenswürdigkeiten wie den großen Wasserturm und die Kulturbrauerei an der Knaackstraße steuerte ich gezielt an.



>Kulturbrauerei<


Die Kulturbrauerei kenne ich nun schon ganz gut, ich war dort im Museum, im Kino, im Rewe und abends im Biergarten des Frannz. Ich trank dort ein dunkles Krusovice-Bier. Es wurde getanzt zu 20er- 30er-Jahre-Musik.



Kommentare:

  1. Wie lange wirst du dort bleiben? Genieße die Zeit!
    Grüßli :-)

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  2. Am Sonntag fahre ich zurück nach Köln. Als Eindruck reicht das dann aber auch - zumal die Temperaturen auf 30 Grad klettern werden. Das Besichtigen war heute schon bei 27 Grad durchaus anstrengend.

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  3. Schöne Fotos. In manchen Stadtteilen Berlins fühle ich mich auch wie ein Tourist.

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