Sonntag, 27. Mai 2018

Berlin-Spaziergänge (III)

Ich ging über das Flugfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Es trillerten Lärchen, die Sonne brannte vom Himmel.

>Tempelhof, nahe Airport-Gebäude<

Nach Norden ging ich durch Kreuzberg am Urbanhafen vorbei und zum Engelbecken, eine beschauliche Parkanlage mit Teich und Kirche im Hintergrund.


>Flohmarkt an der Marheineke Markthalle, Kreuzberg<



>Eine Nobelstraße in Kreuzberg am Landwehrkanal<


>Am Kottbusser Tor, Kreuzberg<


>Engelbecken, Kreuzberg<

Die Spree erreichte ich an der Schillingbrücke. Von hier hat man einen interessanten Blick auf Spree und Stadt, auch auf Industrieruinen. 



Hier in Ufernähe gibt es wieder mal "Mauer" zu sehen - und zwar ein längeres Stück, künstlerisch bemalt mit Graffiti, das sich bis zur Oberbaumbrücke zieht (East-Side-Galley):


Viele TouristInnen spazierten dort lang. Jenseits der Brücke war ich auch noch in Kreuzberg, aber die Gegend ist etwas "merkwürdig", viele Schwarzafrikaner, die verdächtig auf den Straßen herumlungern und mir nicht bekannte Ziele verfolgen.

>Blick zur Oberbaumbrücke>

Den zweiten Weg startete ich am ehemaligen Checkpoint Charlie. In der Nähe liegt das Openair-Museum "Topographie des Terrors" - auch dies ist gut gemacht:

Ich ging weiter zum Potsdamer Platz. Hier entstand ein architektonisch anspruchsvolles, futuristisches Geschäftszentrum mit Gastronomie-Schwerpunkt, das den Vergleich mit anderen Geschäftszentren, die ich kenne, locker stand hält. Die Kuppel ist wirklich toll:


Weiter ging ich durch den Waldpark (Tiergarten) am Schloß Bellevue vorbei.

Mein Bier trank ich diesmal am Alexanderplatz.

Im Ergebnis bin ich jetzt ziemlich geschafft. Das reicht erst einmal.

Kommentare:

  1. Die Afrikaner in Kreuzberg verkaufen meist Gras. Sind aber ungefährlich, wer nichts kaufen will geht einfach weiter.

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  2. Ich empfand das als merkwürdig. Alle fummelten auf Smartphones rum und ich dachte bei mir, die geben evtl. deine Position weiter und irgendein Grüppchen überfällt dich dann in der nächsten einsamen Gasse oder Parkanlage.

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  3. Ganz schön viel Berlin für drei Tage!

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  4. Es reichte aber dennoch nur für einen groben Einblick. Andererseits, ich kann "jederzeit" wieder hinfahren, wenn ich meine, es tun zu müssen.

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  5. Berlin und Dresden... Zwei Städte auf der Liste " da will ich nicht wieder hin".
    Zu laut bzw. zu goldig.
    LG

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    1. Ich habe Berlin nicht als zu laut empfunden, im Grunde nicht anders als Köln. Klar gibt es viel befahrene, laute Straßen wie in jeder Großstadt, aber eben auch viele ruhige Räume (Wohnstraßen, Parks etc.) dazwischen.

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