Samstag, 26. Mai 2018

Berlin-Spaziergänge (II)

Ich kam wirklich schwer in die Gänge heute morgen. Aber nachdem ich los kam, suchte ich erst einmal die 100 m entfernt liegende Bäckerei auf, kaufte Mett- und Camembert-Brötchen und natürlich einen Kaffee. Man konnte draußen sitzen.

Danach besichtigte ich das nahegelegene Gedenkstättenareal Berliner Mauer an der Bernauer Straße, das gestalterisch wirklich gut gelungen ist:


 >An der Bernauer Straße. Mauerrest und Häuserwand<
 

Ich nahm dann die S-Bahn zum Brandenburger Tor, spazierte dort in der Gegend herum, das heißt an der Spree entlang zum Bundestagsgebäude, an der Museumsinsel entlang zum Berliner Dom und zum Alexanderplatz. 




Nun ja, Pflichtprogramm eben. Da in der Nähe des Bundestagsgebäudes stehen die ersten Artikel des Grundgesetzes (dieser Blog basiert im Kern auf Artikel 5) auf eine Wand geschrieben:


Auf der Spree waren viele Stadtrundfahrtsboote unterwegs. Am Hackischen Markt gefiel es mir ganz gut. Viele Menschen lagen dort am Bahndamm in Liegestühlen, als würde die Sonne nur heute scheinen. Der Alexanderplatz sah nicht gerade architektonisch gelungen aus.




Ich fuhr dann weiter, schaute mal an der Gedächtniskirche vorbei (Baustelle), lief über den Kurfürstendamm. Nun ja, vielbefahrene Straßen mit Luftverschmutzung kennt man auch in Köln.

Danach war ich aber am Schloß Charlottenburg. Der Schlossgarten ist wirklich eine Empfehlung wert. Alte Bäume, Teich, viele Vögel - eine echte Ruheoase. 

 


>Parkmotive Schloss Charlottenburg. So ein Brückenmotiv mit Fahrradfahrern und/oder Fußgängern war bei mir bisher nur in Südostasien relevant.<


Schätzungsweise gibt es in ganz Köln nicht so viele Spatzen wie dort im Park. Lohnt in den Abendstunden bei schönem Sommerwetter.

Am Ende des Tages war ich wieder in der Kulturbrauerei für das wohlverdiente Bier.


(Photos eingelesen am 02.06.2018)

Kommentare:

  1. Hallo Lutz, sind schon wieder schöne Fotos, die du mitgebracht hast. Das letzte Foto mit der Brücke ist besonders schön. Das hat etwas von einem Scherenschnitt :-) .

    Gerade schrieb mir mein Bruder, das er heute mit der Gattin in Berlin ist. Zu einem Konzert.

    Für dich, der du auch in einer Großstadt lebst, ist Berlin vielleicht nicht so interessant, weil du vieles täglich zu Hause erlebst. Lautstärke, Verkehr, massenhaft Menschen, auch Touristen.
    Für mich ist eine Großstadt eine völlig andere Welt.
    Nach Berlin werden wir auch einmal fahren, aber dann für eine Woche. Ich war 2003 mal für 4 Tage dort, zum Ökomenischen Kirchentag. Da haben wir jedoch von der Stadt nicht so viel gesehen. Gewohnt haben wir Prenzlauer Berg.
    Ich erinnere mich noch, was du über den Berlin-Welcome-Pass geschrieben hattest, von wegen, ob es sich rechnet. Ich finde, alleine durch die problemlose Nutzung alle Linien rechnet er sich (für mich, wenn ich einen hätte).
    Wer für den Kirchentag eine "Eintrittskarte" für alle Tage gekauft hatte, der erwarb damit auch ein Fahrticket für alle Bus/Bahn/Strassenbahnlinien über die gesamte Zeit unseres Aufenthalts.
    Wir fanden das total praktisch, weil wir überall problemlos einsteigen konnten. Als Provinzler ist man ja mit den ganzen Linien im Großstadtdschungel und den richtigen Fahrkarten dazu, völlig überfordert ;-)
    Grüßli zum Wochenende ;-)

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  2. Ja, für diese Bequemlichkeit mit dem Welcome-Pass habe ich auch bereitwillig gezahlt.

    In mancherlei Hinsicht sind sich Groß-Metropolen wie Berlin und Paris ähnlicher als Berlin und Köln. Man kann sicherlich auch eine Woche dort verweilen.

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