Donnerstag, 26. April 2018

Eine Eifel-Wanderung um Gerolstein

Am letzten Samstag hatten wir hier im Rheinland schönes, warmes Wetter. Ich fuhr bis nach Gerolstein, aber das sind über anderthalb Stunden mit dem Zug und ich war spät dran. Wegen einer Stellwerksstörung hatte der 11:30-Zug dann auch noch 20 min. Verspätung. 

So richtig Power hatte ich auch nicht, weshalb ich die Wanderung dann auf ca. 11,5 km Länge abkürzen musste. Es gab allerdings auch drei Anstiege mit über 100 Höhenmetern. Von Gerolstein im Kyll-Tal ging ich zunächst zur Löwenburg hoch: 


Danach folgte ich dem Weg über den Heiligenstein. Das war der erste Anstieg. Auf diesem Bergrücken gibt es versteckt im Wald beachtliche Felsformationen: 


Danach geht es erst mal wieder runter ins Geeser Bachtal und dann ging ich zur Vulkankuppe des Baarley hoch, der zweite Anstieg. 


>Blick auf Gees<

Das ist dort eine schöne Gegend am Baarley, obgleich die Vulkankuppe selbst eine steinbruchbedingte Ruine ist. Baarley-Landschaft: 






Vom Baarley ging ich runter nach Pelm und querte die Kyll. 


>Blick auf eine Trafostation von Pelm, im Hintergrund sieht man die Kuppe des Baarley, von der ich abgestiegen bin.<



>Blick auf die Kasselburg oberhalb von Pelm. Ich war aber nicht dort.<

Ich stieg dann durch einen Dolomit-Steinbruch wieder auf das Über-500-m-NN-Niveau hoch, der dritte Anstieg. Ich fand es bemerkenswert, dass ich durch diesen aktiven Steinbruch gehen konnte. 


Ich musste an beiden Enden dieses Weges unter einfachen Zäunen durchkrabbeln. Am oberen Ende führt ein gekennzeichneter Eifel-Wanderweg vorbei. Dort ist der Steinbruch mit einem 2 m hohen Maschendraht-Zaun gesichert, über den ich natürlich nie gekommen wäre. Am Zaun hingen noch Warnschilder, die vor frei laufenden Hunden warnten. 

Durch die Buchenwälder am Hustley ging ich runter nach Gerolstein. 


Dort kam ich nicht mit angemessenem Aufwand rechtzeitig an ein Bier. Mein „Stamm-Café“ hatte zu und das nächste Café war gerade dabei zuzumachen – um 18 Uhr (!). Deshalb war ich dann abends in Köln mit einem Freund in der Ehrenfelder Braustelle.

Kommentare:

  1. Hallo Lutz, mal wieder sehr schöne Fotos.
    Ist die Burg zu besichtigen?
    Grüßli :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ich bin mir nicht so sicher, ob man in die Burg wirklich rein kommt oder nur in den Innenhof. Es gibt dort - auch um die Burg herum - einen Adler- und Wolfspark. Es ist also ein touristisches Ziel, kostet 7 € Eintritt.

      Löschen
  2. Wieder eine sehr schöne Wanderung. Die Kasselburg sieht sehr reizvoll aus. Und das Mini-Dorf Gees mitten in grüner Landschaft...als ob es keine größeren Städte gäbe. Ich liebe diese Idylle, bitte weiter wandern.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Photos zeigen manchmal Idylle, obwohl man vor Ort nicht unbedingt diesen Eindruck hatte. In Gees haben beispielsweise zwei gewerbliche Nutzungen ziemlichen Lärm verbreitet, der weit zu hören war (ich ging gar nicht durch den Ort).

      Löschen
  3. Schöne Eindrücke hast du mitgebracht, Danke fürs Mitnehmen.
    LG, Varis

    AntwortenLöschen