Dienstag, 22. November 2016

In Lampang

Baan ChiangRai Guest House, 13 €/Nacht. Mit Aircon und Balkon, 30-qm-Raum.

Ich verließ Sukhothai mit Moped-Rikscha Richtung Busbahnhof, nahm dort einen Bus nach Chiang Mai, stieg aber nach viereinhalb Stunden etwa 100 km südöstlich in der Provinzstadt Lampang aus. Ein Pritschenwagen-Taxi brachte mich zur Unterkunft, die ich gestern bei booking.com buchte.

Die Stadt liegt am Wang River. Mehrere Brücken führen über den Fluss und am Ufer gibt es streckenweise einen ruhigen Fahrradweg. Gleichwohl könnte man mehr draus machen.



Es gibt in der Stadt auch viele Wats und viele Holzhäuser, einfache Holzschuppen, aber auch alte historische restaurierte Häuser mit Tafeln, die darüber informieren, wer sie gebaut hat und über den Baustil.



>Alte Häuser, Lampang<






Touristisch ist hier wenig los. Das merkt man bereits am Busbahnhof, alle Anzeigen nur noch in Thai-Schrift. Ich war aber in einem netten Café - und endlich gab's mal einen ordentlichen Kaffee. Zu Abend aß ich Spaghetti mit Shrimps und Zwiebelringe in meinem Guest House - das zauberte wider Erwarten eine englischsprachige Speisekarte hervor.





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EDV-Probleme hindern mich schon massiv daran, hier mal voranzukommen - komme jetzt in meinen Blog nur noch über Google Chrome rein.

Ich besuchte heute das Wat Phra That Lampang Luang. Das liegt 25 km außerhalb von Lampang, und es war organisatorisch nicht ganz so einfach, weil man hier kaum noch Englisch spricht. Ein Seidenstoffhaendler half mir, so dass mich ein Pritschenwagen zunächst zu einem anderen Pritschenwagen bringen konnte, der den  Ort Ko Kha anfuhr. Praktischerweise fuhr er mit mir direkt zum Wat weiter.



Das Wat ist hier wohl die bekannteste Touristendestination der Gegend - erfasst auch von internationalen Gruppenreisen. Ich staunte, weil ich gestern in Lampang keine einzige TouristIn sah. Diese Reisenden haben es jedenfalls einfacher.

Das Wat an sich war ok, beeindruckend fand ich insbesondere den alten heiligen Baum, die Aeste gestützt mit Dutzenden von Stangen.



Zurück, das zog sich auch hin, da zunächst kein Transportmittel vorbei kam. Aber die Preise waren schon sehr reell, keine Touristenabzocke - 2 € für 25 km.



Ansonsten bummelte ich noch in Lampang rum, genoss noch den einen oder anderen Kaffee aus frisch gemahlenen Kaffeebohnen. Hm, trank man hier vor wenigen Jahren nicht nur Tee? Scheint ein weltweiter Trend zu sein mit den kleinen Cafébars und den kleinen neuen leistungsstarken Kaffeemaschinen.

Es ist hier klimatisch übrigens etwas angenehmer als in Sukhothai, zwar am Tage ähnlich heiß, aber abends kühler und überhaupt deutlich weniger schwül.

17:00 Uhr, 29.2 Grad, 54 % Luftfeuchtigkeit.



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