Sonntag, 6. März 2011

Danau Galela und Luari Beach

Also, an diesem Eintrag versuche ich mich jetzt schon zum dritten Mal. Sagte ich schon, dass die Internet-Cafes auf den Molukken (absichtlich?) total überhitzt sind? Darunter leidet dann auch die Konzentration und man macht fatale Fehler. Aber wenn der Strom ausfällt, dafür kann ich dann natürlich nichts.

Halmahera. Vor 3 Tagen. Das Guesthouse in Tobelo hielt ein Taxi bereit, das mich dann um den ca. 25 km entfernten See Danau Galela fuhr - mit Photostops. Und das für weniger als 2 EUR. Der malerische See ist von Dörfern umgeben, die aber selten an den See heranreichen.



Eingangs, wenn man zum See runter fährt, kommt man an ein paar Kirchenruinen vorbei. Sie zeugen von den religiösen Konflikten in den Jahren 1999 - 2002, die die Molukken in Verruf gebracht haben. Tausende starben.



Vom Taxi liess ich mich dann in Galela absetzen, ging etwas am schwarzen Strand der Siedlung entlang.




Ich fuhr dann zurück, liess mich aber vom Minibus in Luari absetzen. Hier soll es einen schönen Strand geben. Und tatsächlich, eine Bucht mit weißem Sandstrand, teilweise beschattet von knorrigen Kasuarienbäumen.




Am Strand nur 2 Kinder.



Man sieht Krabben und Eidechsen, Muscheln und Korallen könnte man sammeln, nur natürlich keine besonders guten Exemplare, hier ist ja ein Dorf.



Beim näheren Hinsehen erwiesen sich die Muschelhaufen als teilweise lebendig. Manch eine Muschel wanderte plötzlich los. Die Kinder sammeln sie, schlagen sie auf und der Inhalt kommt in die Pfanne.


Photobucket

Photobucket

>Das Dorf Luari<

Abends suchte ich Bier, fand aber keines. Dann war ich - schließlich goss es wieder - im Internetcafe - bis der Strom ausfiel.

Photobucket

Wie schon am Vorabend musste ich so die ca. 1 km lange Strecke zum Guesthouse im Dunkeln zurück legen. Zum Glück erhellten Mopeds und Autos gelegentlich die Straße.


Klima:

14:30 Uhr, 31.9 Grad, 70 % Luftfeuchte (Luari)
22:00 Uhr, 25.0 Grad, 94 % Luftfeuchte (Tobelo).

Inzwischen habe ich Halmahera längst wieder verlassen. Das Taxi raste mit zum Teil 120 km/h zurück. In den Ortschaften geht das natürlich nicht, schon die vielen Zicklein auf und an der Straße verhindern das. Ein paar Rinder und sogar zwei Schweinchen sah ich unterwegs auch. In Malifut stoppte wir wieder. Ich aß eine Hühnersuppe - die sind gut hier, auch etwas scharf. Ab Malifut wurde die Straße zum Glück dann wieder schlechter, die Fahrt langsamer. Diesmal ab Sofifi, in einer Nachbarbucht gelegen, ging es per Schnellboot zurück nach Kota Ternate.

Kommentare:

  1. Der gelöschte Kommentar war von mir, die Kasuarinenbäume haben mir einen Fehlerteufel beschert. ;-)
    Gottseidank gibts Guugel, denn wiedereinmal sind meine botanischen Kenntnisse unter jeder Kritik ;-(
    Die hohen Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit, aber auch das "schlechte" Wetter, sind nicht dazu angetan, mich im Moment dorthin zu wünschen. Allerdings gehen mir unsere -5 Grad (heute morgen) auch schon auf die Nerven.

    Bist Du mit dem, was Du bis jetzt gesehen und erlebt hast zufrieden?

    Gute Reise weiterhin ;-)

    AntwortenLöschen
  2. zur Temperatur_Klarstellung:
    MINUS 5 Grad waren es heute.

    AntwortenLöschen