Samstag, 26. Februar 2011

Rund um Ternate

Aus dem Tagebuch, Eintrag vom 25.02.2011:

Eine Inselumrundung stand an. Zunaechst ging ich in den Nachbarort Bastion. Dort ist auch ein kleiner Hafen.

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Ausserdem liegt der Ort gegenueber der Insel Tidore - mit einem entsprechend hervorragenden Ausblick auf deren Vulkan Kiematubu.

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Es gibt hier ein altes Fort direkt am Wasser mit Blick auf den Vulkan. Praechtiger Ausblick!

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Und einen chinesischen Friedhof:

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Danach nahm mich eine Family in ihrem Lieferwagen mit zum portugiesischen Fort in Kastela. Erwaehnte ich schon, dass westliche Touristen hier selten sind? Sie wollten noch ein Photo mit mir machen. Ich bekam das schlaefrige Kleinkind auf den Arm, die Frau stellte sich nebenbei - Photo fertig.

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>Das Fort in Kastela war allerdings nicht restauriert - nur Ruinen mit Ziegen<

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Danach lief ich ca. 10 km durch zahlreiche Doerfer an der Westkueste entlang.

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Weil fast keine Sonne schien, ging das, sonst haette ich schlapp gemacht. Viel fuhr da nicht mehr, so dass man angenehm gehen konnte. Alle staunten ueber den Touristen, riefen "Hello Mister". Auf die Dauer kann das ermueden bei ihrem Wortschatz von ca. 6 englischen Woertern.


Die Doerfer sind moderat pittoresk mit ihren bunten Haeusern und den zahlreichen bluehenden Pflanzen in den Vorgaerten. Eine Moschee gibt's immer, auf den Strassen laufen Ziegen und Huehner.

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Fruchtbaeume wie z.B. Mango, Papaya, Jackfruit und Bananen sieht man. Selten liegen Dinge zum Trocknen auf Matten vor den Haeusern aus.


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>Ein Vulkan-Evakuierungskarte, gesehen in Togafo, das auf einem alten Lavastrom liegt<

Spaeter kam ich dann zum Danau Tolire Besar, einem Kratersee mit fast senkrechten, aber dennoch bewaldeten Haengen:

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Sehenswerter Ort. Im See sollen Krokodile leben, sagt der Lonely Planet.


Nur durch einen schwarzen Aschestrandwall vom Meer getrennt, ist ein wenig weiter ein weiterer See zu finden. Man hoerte Froesche und hatte einen guten Ausblick auf die Insel Hiri, ebenfalls ein Vulkan.

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Ich ging weiter Richtung Nordspitze der Insel. 2 Mopeds nahmen mich mit zur naechsten Ortschaft. Bei denen zu Hause bekam ich dann noch einen Tee serviert, aber die Verstaendigung war schwierig. Ich ging weiter und kurz danach nahm mich eine Gelaendewagen mit. Drin sassen ein Englisch-Lehrer und seine 3 Soehne - logischerweise klappte die Verstaendigung besser. Das Fahrzeug brachte mich die restlichen 12 km bis zum Hotel. Das war ganz gut so, denn einerseits war ich schon ziemlich fertig und andererseits war es nunmehr auch schon dunkel.

Kommentare:

  1. Du bist wirklich zu bewundern, denn trotz dieser Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit, bist Du ziemlich viel (zu Fuß) unterwegs.
    Ich weiß nicht, ob mein Entdeckungswille mit meiner "Faulheit" da mithalten würde und ich das Klima als Ausrede benützen würde.
    Aber, es hat auch wenig Sinn, dorthin zu fahren und in der Hängematte zu liegen. ;-)

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  2. ... ich muss hier auch deutlich zurueck schalten und lasse es eher langsam angehen.

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  3. Ich muss schon sagen:
    tolle Leistung.
    Bestaune immer wieder Dein Talent
    Mich haben auch die Ziegen interresiert.Die schwarze Ziege mit einigen weißen Flecken scheint eine Walliser Ziege (gibt wenig Milch) zu sein,aber dann sah ich das über Buren Ziegen(Fleischziege)
    bis "Braune Edelziege" alles vertreten war.
    Was ich auch toll fand: die chinesischen Gräber.
    Ich schaue weiter Deine Berichte.
    Mache es doch spannender und lasse diese nach Deinem Urlaub noch Mal lesen/sehen.....dann aber mit Bilder! Du hast dann auch mehr Zeit zu "urlauben"
    Liebe Grüsse aus Jülich

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  4. ... das Problem ist aber, dass es keine Sicherheit dafuer gibt, dass die Bilder es wirklich auch nach Hause schaffen - waere nicht das erste Mal, dass da etwas passiert, etwa die Camera oder die Ship-Karte verloren geht.

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