Dienstag, 22. Februar 2011

In Manado

Montag. Ich schlief wieder schlecht - und das, obwohl ich um 6 Uhr aufstehen musste. Mit meinen 2 kleinen lautstarken Reiseweckern klappte das dennoch.

Kurz vor 7 Uhr ging ich los zur Hochbahnstation, 700 oder 800 m vom Hotel entfernt. Das Klima war so früh noch gut genug, um zu Fuß zu gehen - entschied ich spontan. Mit der Hochbahn fuhr ich dann zum Changi-Airport. Einschecken etc. - alles lief problemlos.

Der Silkair-Flieger flog dreieinhalb Stunden genau nach Osten über Borneo hinweg und um 13 Uhr Ortszeit landete er in Manado, an der Nordspitze Sulawesi's. Ich döste nur im Flieger rum, zu müde zum Lesen.

"Visa on Arrival" - das dauerte, kostet 25 US-Dollar. Bemerkenswert viele westliche Touristen waren übrigens im Flieger. Sie gehen meist wohl nach Bunaken Island, eine bekannte Tauchdestination ganz in der Nähe. Heute wollen die Beamten hier am Airport gleich alle 10 Finger scannen - und ein Webcam-Photo vom Gesicht auch noch. Die Technik ist allerdings etwas behäbig hier - es dauerte.

Naja, ich war dann sowieso noch etwas am Flughafen, Cola trinken, rauchen, Geld wechseln. Letzteres klappte ganz gut, sogar reibungslos mit der Visacard vom Bankautomaten.

Ich nahm dann ein Taxi zum Celebes Hotel, in der City, direkt am Hafen, mit hervorragendem Ausblick vom Restaurant im 6. Stock - ich hatte es spontan im Lonely Planet ausgesucht. 7 - 8 EUR zahlte ich für die ca. 13 km lange endlose Taxifahrt - endlos, weil die Straßen in Manado verstopft sind, chaotisch. Viele Schlaglöcher, große Pfützen auf der Straße. Die Fahrt dauerte bestimmt 45 Minuten. Ca. 14 EUR kostet mich das Zimmer - Aircon sollte es schon haben und groß ist es auch.

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Ich war dann oben im Restaurant - bis das Zimmer fertig war. Der Ausblick über den kleinen Hafen und die Stadt ist wirklich schon nett.

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Dann fing es an zu regnen, bald goß es nur noch. Ich war mal draußen, um unbedingt eine große Wasserflasche zu kaufen - aber im Grunde konnte man gar nicht raus gehen, die Pfützen waren mitunter 10 m gross und 10 cm tief, es war schon dunkel, alles schlecht beleuchtet, nicht ganz ungefährlich in einer Stadt wie dieser, wo auch häufig Kanaldeckel fehlen etc. Na, das Wasser habe ich gekauft, dann war aber Schluss mit dem "Ausflug" - trotz Regenschirm und aquatischen Sandalen wurde ich ziemlich nass. Da ich sowieso ziemlich müde war, schlief ich diese Nacht ausgiebig und lange. Zuvor aß ich im Hotel-Restaurant noch Mee Goreng (nicht so gut wie in Singapore), aber obwohl es hier auch Bier gibt (Bintang heißt das hier), war ich nicht in Stimmung.

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Heute jedenfalls ist hier bei mir Ruhetag - und bisher auch noch ohne Regen. Ich lief etwas in der Stadt rum, tauschte weiter Geld ein, war im Kentucky Fried Chicken, brauchte lange, um dieses Internetcafe (The Gateway) zu finden - es liegt ziemlich versteckt in einem Shopping-Complex. Habe das Gefühl, dass die Zeit der Internetcafes zu Ende geht, Twitter und mobiles Internet werden sie wohl mittelfristig ersetzen.

Kommentare:

  1. Für diese Temperaturen,würde ich recht gerne ein bisschen Regen (auch wenn es ein Guß ist) in Kauf nehmen. (Hier gibt's -4 Grad und Schneefall)
    Schöne Bilder, vor allem die von Singapur, pool_landschaft auf dem dach - unglaublich cool!!!!
    weiterhin alles gute.

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  2. Ja, aber das Klima muss man auch verkraften koennen. Hach, gestern abend sass ich oben im Hotel auf der Terrasse, schaute auf den Hafen, trank ein kuehles Bintang-Bier. Herrlich - und 27 Grad, 80 % Luftfeuchte um 21 Uhr. Am Tage wehte mitunter ein angenehmer Wind, der das Wetter nicht so drueckend erscheinen liess.

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