Montag, 16. März 2009

Bandar Seri Begawan

Heute musste ich um 6 Uhr aufstehen, um den Bus nach Kuala Belait in Brunei zu kriegen. Immerhin kann man vom Apollo Hotel in Miri zu Fuss diese paar Hundert Meter zum Busbahnhof zuruecklegen. Wir waren nur 4 Leute im Bus.

Die Grenzformalitaeten liefen reibungslos ab. Vor Kuala Belait muss ein grosser Fluss ueberquert werden - das war Endstation fuer den Bus. Wir wurden nach ca. 45 Minuten in ein kleines Boot verfrachtet und stiegen am anderen Ufer in einen Kleinbus. Der fuhr dann die paar Kilometer nach Kuala Belait. Dort mussten wir in den Bus nach Seria umsteigen und in Siria in den Bus zur Hauptstadt des Sultanats Brunei, Bandar Seri Begawan. Das lief eigentlich reibungslos, dauerte im Ergebnis aber doch 5 Stunden fuer die vielleicht 125 km lange Strecke, die weitgehend an der Kueste entlang fuehrt.

Besonderes zu sehen gab es auf der Strecke nicht. Die Kleinstaedte in Brunei sehen auch nicht viel anders als die in Malaysia aus. Erwaehnenswert sind bestenfalls noch die Erdgasfoerdereinrichtungen nahe dem Strand. An der Grenze sah man auch Oelfoerder-Plattformen im Meer. Brunei ist ja ein Oel- bzw. Shell-Staat.

Am Ziel stieg ich im K.H. Soon Resthouse ab, ca. 18 Euro/Nacht - die billigste Uebernachtungsmoeglichkeit hier, wenn man von einer Jugendherberge absieht. Aber das Zimmer ist o.k., gross, mit Aircon und Bad.

Ich hatte dann ein paar gesundheitliche Probleme, insbesondere Kopfschmerzen und schon wieder etwas Schnupfen, eventuell geringes Fieber. Ich nehme an, dass es mal wieder Aircon-bedingt ist.

Ab 15 Uhr erkundete ich dann doch noch die Stadt, die doch schon interessanter aussieht als erwartet. Im Zentrum gibt es einige Hochhaeuser von Banken, Hotels und Shopping Centern und natuerlich eine grosse Moschee mit goldener Kuppel.

Photobucket

>Geschaeftszentrum von Banda Seri Begawan, Brunei<


Photobucket

>Blick auf die Zentralmoschee, Banda Seri Begawan<

Am Fluss, dem Brunei River, sieht man auf der anderen Seite jedoch die Water Village, Holzhaeuser auf Stelzen im Wasser, die sich gegen eine Huegelkette abheben.

Photobucket

>Blick Richtung Water Village, Banda Seri Begawan<

Am Ufer werden Bootstouren zur Water Village und in die Mangrovenkanaele angeboten. Das habe ich auch eine Stunde lang trotz des stolzen Preises von 20 Euro gemacht.

Photobucket

>Water Village<

Und wir haben tatsaechlich wohl auch die besondere Attraktion hier, naemlich die Nasenaffen gesehen, die nur in den Mangrovensuempfen leben.

Photobucket

>Durch die mangrovengesaeumten Kanaele, Banda Seri Begawan<

Das ueberall beschriebene Problem bei den Tieren ist, dass man erstens nicht ganz nahe rankommt und sie
einem ausserdem immer den Ruecken zuwenden oder ihr Gesicht mit der Pfote verdecken - also sah ich zwar die Affen, aber nicht deren Nase. Auf Grund der Lichtverhaeltnisse konnte man das Photographieren sowieso vergessen.

Photobucket

>Nasenaffe in den Mangroven - ein Photographierversuch<

Es war schon fast dunkel, als wir zurueck kamen.

Photobucket

>Water Village in der Abenddaemmerung<

Es ist moeglich, dass ich Bandar Seri Begawan und Brunei morgen schon wieder verlasse - Richtung Kota Kinabalu (habe ich aber nicht gemacht).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen