Freitag, 20. März 2009

Ausflug in die Bergstadt Ranau

Der heutige Ausflug war im Grunde ein Flopp. Die Kleinstadt Ranau liegt in den Bergen, etwa 120 Bus-Kilometer von Kota Kinabalu entfernt. Der Minibus brauchte mindestens zweieinhalb Stunden dahin, da die Strecke sehr kurvenreich ist und am höchsten Punkt bis auf 1750 m NN führt. Man fährt an der Südflanke des Mount Kinabalu entlang, der mit seinen 4.095 m Höhe das höchste Bergmassiv zwischen Neuguinea und dem Himalaya ist (ein mächtiger Granit-Dom, kein Vulkan).

Aber, man sieht den Berg nicht, da er - bedingt durch die Wolkenbildung - meistens bestenfalls in den frühen Morgenstunden sichtbar ist.

Ranau liegt vielleicht in 1200 m Höhe in Lee-Lage. Es war mittags heiss und vergleichsweise trocken dort (13 Uhr 30, 32.7 Grad, 41 % Feuchte). In der gesichtslosen Kleinstadt gibt es nichts zu sehen.

Photobucket

>Ranau<

Interessant war allerdings die Rückfahrt. Mittlerweile hatten sich so viele Wolken um den Berg gesammelt, dass wir unweit des höchsten Punktes der Strecke selbst in die Wolken, Nebel und Regen rein fuhren. Das Lokalklima wechselte auch schon mal je nach der Exposition der Bergflanken, an denen wir lang fuhren.


Photobucket

>Markt von Kundasang<
 
Ich habe beschlossen, nicht den Kinabalu National Park zu besuchen. Das macht m.E. nur für jene Besucher Sinn, die den Berg besteigen wollen. Ich käme da nie und nimmer hoch - 3 Tage, 2 Nächte (kostet wohl ca. 140 Euro). Wahrscheinlich ist das eine der meistbegangenen Bergrouten in Südostasien.

Viele Touristen hier sind allerdings wohl weniger wegen dem Berg hier als viel mehr zum Baden und Tauchen. Vor Kota Kinabalu liegt in Sichtweite eine Inselgruppe mit winzigen bis groesseren Inseln. Die Unterkunfts- moeglichkeiten sind stark beschraenkt und relativ teuer (> 30 Euro/Nacht). Man kann aber auch als Tagestour einfach per Boot sich hin- und zurueck bringen lassen. Mich selbst reizt das nicht. 


Photobucket

>Das Bild zeigt, dass es auf Gaya auch Siedlungen auf Stelzen im Meer gibt - allerdings gelten diese Orte als unsicher, weil sie von legal oder illegal eingewanderten Philippinos bewohnt sind<

1 Kommentar:

  1. Habe mit den Kinderchen nicht mehr so viel Zeit für Alles.
    Schön dass ich wenigstens mit dir ein wenig durch die Welt komme.

    AntwortenLöschen