Samstag, 3. Januar 2009

Petra-Special IV - Vegetation

Es gibt Ausblicke in Petra, da denkt man, hier wächst nichts. Im folgenden Bild seht ihr z.B. einen Ausblick hinunter in den Kessel von Petra. Unten lag die Stadt, von der selbst aber nur noch Schutthügel übrig sind, und Vegetation kann fast nur erahnen:

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Gleichwohl ist es nicht Wüste, sondern Steppenlandschaft, in der doch so Einiges wächst. Das Faszinierende hieran ist, dass man in diesen Wassermangel ökologisch-hydrologische Gunststandorte erkennen kann - viel besser als bei uns in Deutschland.

Das folgende Bild zeigt ein typisches Vegetationsmuster:

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Kleine Sträucher und Pflanzen, die mich hinsichtlich der Blätter an Maiglöckchen erinnern, aber wohl keine sein können. Für mich als Laien sind diese “zwei Arten” charakteristisch für Petra - machen 98 % der Vegetation aus - jedenfalls im März.

Diese maiglöckchenähnlichen Pflanzen wachsen solitär, manchmal aber auch in ringförmigen Strukturen:

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Und sie können Extremstandorte besiedeln, folgen etwa Kluftstrukturen im Fels, wo sich das wenige Wasser bei Regen sammelt und sich Bodenpartikel festsetzen können:

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Das können auch andere Pflanzen, etwa diese hier:

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Vereinzelt sah ich auch blühende Blumen und Sträucher, aber da es hier in über 900 m NN Mitte März noch recht kühl war, nur wenige:

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Es gibt tiefe schattige Schluchten in den Bergen. In einer gab es sogar eine Quelle und es floss ein Bach, der von einem dichten Oleander-Wald umgeben war.

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>Ein Oleanderbusch, direkt an der Felswand, um herabrinnendes Wasser auffangen zu können<

In diesen Schluchten gibt es auch vereinzelt echte Bäume, häufig direkt am Fels angelehnt, wo Niederschläge versickern und ein ausreichendes Wasserdargebot bieten:

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Ganz selten sieht man Bäume, die einfach irgendwo auf einer baumlosen Ebene wachsen. Wie sie das geschafft haben, erscheint rätselhaft.

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Die Photos entstanden im März 2008.

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