Dienstag, 25. März 2008

Die römische Ruinenstadt Gerasa

Das große Ruinengelände der unter römischer Herrschaft aufgestiegenen antiken Stadt Gerasa liegt heute inmitten der Stadt Jerash, ca. 75 km nördlich von Amman. Man kann relativ bequem eine selbstorganisierte Tagestour von Amman aus hinmachen.

Im Bus saß noch ein belgisches Pärchen, das erst noch nach Ajlun wollte, noch mal 25 km weiter entfernt. Da ich das auch in Erwägung gezogen hatte, folgte ich ihnen einfach. In Jerash mussten wir umsteigen.

Ajlun wird von einer teilweise restaurierten Burg auf einem Berg überragt, die von einem Neffen Saladin's als Gegengewicht zu den Kreuzritterburgen gebaut wurde und den Eisenerzbergbau in der Gegend schützen sollte. 



>Die Burg über Ajlun. Im Vordergrund sieht man Felder mit Olivenbäumen.<


Es gibt dort ein kleines Museum, die (leere) Burg und theoretisch eine weite Sicht ins Umland - aber heute war wieder ein ziemlich staubbeladener Tag ohne klare Sicht. Dieser Abstecher hat sich nur ganz bedingt gelohnt. Es war allerdings die grünste Gegend, in die ich bisher gekommen bin. Streckenweise wuchs sogar geschützter Wald. Ansonsten sah man z.B. viele Olivenbäume auf terrassierten Hängen.

In der Ruinenstadt Gerasa kann man mehrere Amphitheater, Tempel, lange Steinsäulenreihen, Triumphbögen und andere Gebäude besichtigen.



>In Gerasa<

Gerasa soll nach Petra Jordaniens touristische Sehenswürdigkeit No. 2 sein. Der Eintritt ist mit 8 Euro daher auch relativ hoch.


Überall im Ruinengelände blühten Blumen, ansonsten war es aber ziemlich heiss dort, obwohl es wegen der etwas staubigen Atmosphäre nicht ganz so heiss war wie in den letzten Tagen.



Einige französische Touristen entdeckten ein grünes Chamäleon, dass sich völlig eingeschüchtert dann den Digitalcameras stellen musste. Niedlich - und meine Makrofunktion der beschädigten Digicam funktioniert ja noch.


>Das Chamäleon<



>Ansonsten sah man an manchen Stellen des Ruinengeländes noch ungewöhnlich viele 10 - 15 cm lange Tausendfüssler<

Ich fuhr dann nach Amman zurück und kehrte sofort wieder bei meinem Früchtegetränkeshop ein, um meinen Flüssigkeitsbedarf zu decken. 

Morgen fahre ich vermutlich nach Irbid, Jordaniens nördlichste Großstadt.

Restored at 04.11.2017, slightly changed, fewer and possibly some other photos.

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