Dienstag, 6. März 2007

Ausflug nach Penyengat Island

Aus dem Hardpaper-Tagebuch - 01.03.2007:

Ein Regentag, und die ganze Nacht regnete es auch schon. Aber jetzt tröpfelt es nur - dafür beständig den ganzen Tag.

Die Insel Penyengat liegt nur 2 km vor Tanjung Pinang.

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>Penyengat Island<

Auf diesen geringen Distanzen verkehren abgeplante Motorboote.


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>Die Boote, die nach Penyengat verkehren<

Die Insel ist historisch bedeutsam, da sich hier im 18. Jahrhundert die wichtigste Stadt des Sultanats Johore-Riau befand. Dieses beherrschte damals auch weite Teile Sumatras. Es gab Paläste und Festungen mit Kanonen auf der Insel.


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>Alter Palast auf Penyengat Island<

Geblieben sind nur Ruinen, häufig nur Grundmauern und Vieles ist vom Dschungel überwachsen und kaum aufzufinden.

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>Ein weiterer, weitgehend überwucherter Palast<

Am besten erhalten und zu indonesischen Nationaldenkmälern erklärt, sind die Grabstätten der Rajas, die hier regierten.


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>Altes, restauriertes Raja-Grabmal auf Penyengat Island<

Touristisch bedeutsam insbesondere für Urlauber aus Singapur, wurden gepflasterte Wege angelegt, die die Stätten miteinander verbinden und von Motorrikschas für Inselrundfahrten genutzt werden können.

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>Neue Wege auf Penyengat Island<

Ich ging aber zu Fuss über die Insel. Am Meer gibt es ein paar Dörfer, die auch hier teilweise auf Stelzen ins Meer, genauer gesagt in die Ebbe-Flut-Zone, gebaut sind.


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>Haus auf Stelzen<

Nachmittags stehen diese Häuser im Schlamm:

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Naja, war mal ganz nett, aber besichtigen muss man die Insel nicht unbedingt. An Möglichkeiten, Kaffee zu trinken, fehlt es jedenfalls nicht.


Nachmittags besuchte ich auch noch einige ins Meer gebaute Bereiche von Tanjung Pinang, soweit Betonwege auf Stelzen dorthin führten.

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>Betonweg auf Stelzen ins Meer<


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>Blick auf die schlammigen Außenzonen von Tanjung Pinang bei Ebbe<

In 1 - 2 m breiten Gassen auf Holzplanken traue ich mich allerdings nur selten - das wirkt alles etwas unheimlich und es sind vermutlich meist auch Sackgassen, die bei irgendwelchen Wohnbaracken enden.


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>Plankenwege in Tanjung Pinang<


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>Da hat doch jemand glatt einen Farbtupfer in die normalerweise grauschwarzen Bretterhäuser der Ebbe-Flut-Zone gesetzt<

Habe ein westliches Touristenpärchen an der Pier gesehen [Nachtrag: die einzigen während der 6 Tage Bintan Island].

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