Mittwoch, 21. Februar 2007

Sungaipenuh - Bukit Kahyangan und Danau Kerinci

Aus dem Hardpaper-Tagebuch - 16.02.2007:

Gestern lernte ich ja den Chinesen Ferry im Cafe seiner Schwester kennen. Ein Glücksfall! Er arbeitet in Jakarta und war hier nur zu Besuch.

Heute Morgen war ich dort frühstücken, dann fuhren wir mit seinem Bike zu einem Freund, tauschten das Bike gegen ein mehr geländegängiges Bike ein und fuhren hoch zu einem Aussichtsberg, dem Bukit Kahyangan. Sein Freund kam auch mit.

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>Berglandschaft am Bukit Kahyangan<

Schöne Strecke auf einer schmalen, von Schlaglöchern durchsetzten Straße. Von dort bot sich dann ein Blick auf das ganze Hochbecken von Sungaipenuh bis hin zum Danau Kerinci, dem großen See, der nach Osten hin ins Tiefland von Sumatra entwässert wird und das Becken abschließt.

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>Blick vom Bukit Kahyangan - es war ziemlich dunstig.<


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>Na klar, oben wurden ein paar Photos gemacht, die allerdings nicht besonders gut wurden, da mein Blitz zu schwach war - hier ein digital verfremdetes Bild mit Ferry und dem Verfasser dieser Zeilen.<

Auf dem Rückweg gingen wir in ein Restaurant, und es wurde eine lokale Spezialität aufgetragen, nämlich dünne auf einem Rost servierte Rindfleischscheiben - sehr lecker!

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>Das Essen<

Dazu gab's dann natürlich noch viele andere Schüsselchen, u.a. chiligewürzte Kartoffeln gemischt mit Jengkol - jenen "Bohnen", die in den schwarzbraunen muschelähnlichen Schalen stecken, die mir Schulmädchen in Alahanpanjang auf dem Markt zeigten.

Mit Ferry fuhr ich dann rund um den Lake Kerinci.

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>Reisfelder in der Ebene am Danau Kerinci<

In Seenähe domimieren Reisfelder, die umgebenden Berge sind waldbestanden - wozu ich jetzt auch die kultivierten Zimtbäume mal zähle.

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>Berge umgeben den Danau Kerinci, düstere Wolken zogen auf.<

Romantisch wirken besonders die Kokospalmen, die in einzelnen Exemplaren in Seenähe verstreut in den Reisfeldern stehen.

Noch ein paar Bilder vom See:

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Zimtrinde, Reiskörner oder Muskatnüsse liegen in den Dörfern zum Trocknen auf Planen am Straßenrand oder auf der Straße selbst.

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>Zimtrinde liegt zum Trocknen aus<

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Kleine "Trupps" von Hühnern, Ziegen, Rindern oder Schafen grasen auf den Seitenstreifen.

Nach der Umrundung des Sees entschieden wir, noch die heißen Quellen beim vielleicht 10 km von Sungaipenuh entfernten Dorf Semurup anzusehen - ein Fehler, denn wir fuhren voll in eine Gewitterfront. Zwei Stunden harrten wir in Semurup in einem Cafe aus, aber Gewitter und Regen hörten nicht auf. So kam denn meine dünne Regenfolie zum zweiten Mal in diesem Urlaub zum Einsatz.

Ich war froh, diese Tour heil (ohne Unfall) überstanden zu haben - hat mich nur um 5 Dollar gekostet, denn mein Guide Ferry nahm kein Geld.

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>In Sungaipenuh<

Abends lud mich noch ein entlassener Philosophieprofessor in sein ärmliches Holzhaus ein. Ich hatte keinen Hunger - deshalb gab's nur Tee. Auch ihn habe ich schon gestern in dem vorgenannten chinesischen Cafe kennengelernt.