Samstag, 15. September 2018

Eine Obstbaumwanderung bei Meckenheim

Am letzten Sonntag war schönes Wetter bei 23 – 24 Grad, und ich entschloss mich, durch die Obstbaumfelder bei Meckenheim zu wandern. Diese kleine Stadt mit etwa 25.000 Einwohnern war Start- und Endpunkt der Wanderung, die im Südwesten durch diverse Dörfer führte. 

Von der Bahnstation sind es nur wenige 100 m, und man ist in den Feldern: 


Anfangs dominierten Baumkulturen, dazwischen gibt es aber auch Obstbaum- und andere Felder. 



>Ebereschen-Plantage bei Meckenheim<



>Kürbisfeld. Das Blattwerk sieht trockenheitsgeschädigt aus.<

Die Apfelernte ist bereits voll in Gang, aber auch die Birnbäume, von denen es hier viele Felder gibt, stehen wohl kurz vor der Ernte: 





Ich ging durch Ersdorf, Altendorf, Gelsdorf. In Altendorf gibt es schöne Fachwerkhäuser: 


Weiter nach Eckendorf werden die Baumplantagen etwas zugunsten des Ackerbaus zurückgedrängt, aber es gibt auch neuere Baumfelder, auch für Nadelbäume: 


Bei Eckendorf stiess ich auf eine Folientunnel-Erdbeerplantage mit Tröpchenbewässerung: 


Dieser Typ Plantage hatte natürlich wenig Probleme mit einem zu trockenen Sommer, erfordert aber hohe Investitionen. Bei einigen Birnbaum-Plantagen um Eckendorf sah man hingegen Wassermangel in Form hängender Blätter. 


>In Eckendorf<
 
Danach ging es wieder viel durch Obstbaumfelder an Adendorf vorbei und dann zurück nach Meckenheim. 


>Obstkisten stehen häufig für die kommende Ernte bereits bereit<

20,5 km war diese Tour lang. Ich kam nur auf 300 m durch echten Wald. Zu Hause war es längst dunkel, als ich zurückkam. 

Samstag, 8. September 2018

Wanderung in der Börde: Odendorf – Müttinghoven – Meckenheim

Am letzten Sonntag herrschte noch Trockenzeit und wirklich viel hat es mutmaßlich in den letzten Monaten nicht geregnet. Es war ein relativ warmer Tag, aber es gab wenig Sonne und daher konnte man gut über die Felder wandern. 

An der Wetterstation Weilerswist wird der letzte Tagesregen > 8 l/qm für den 01. Juni angezeigt. Danach fiel sehr wenig Regen. Im August war es zwar deutlich mehr als im Juli, aber der Monatswert von ca. 37 l/qm dürfte noch weit unter dem Durchschnitt gelegen haben. 

Am Orbach in Odendorf zeigte sich jedenfalls das gleiche Bild wie eine Woche zuvor. Kein Bach vorhanden: 





>Katzenbilder von meinen Wanderungen sind selten geworden. Ich sehe einfach in letzter Zeit kaum welche und schon gar nicht in photogener Umgebung. Aber dieses Motiv, am Rande von Odendorf aufgenommen, ist ganz gut.<

Die Rüben- und Kartoffelfelder bei Niederdrees, zeigen Wassermangel-Probleme an und lassen erahnen, dass bald die Preise voraussichtlich erheblich steigen werden: 


>Trotz offensichtlicher Probleme mit Wassermangel habe ich auf der ganzen Tour keinerlei Beregnungsanlagen etc. gesehen. Die Höfe hier sind mit der Technik wahrscheinlich gar nicht ausgerüstet.<


Ich ging durch Niederdrees: 


Östlich des Ortes, unweit der Kläranlage, eine illegale Reifenhalde: 


Danach ging ich Richtung Müttinghoven über die Felder. Es kommen zunehmend Baumfelder. Diese Felder sehen zwar sehr trocken aus, aber die Bäume selbst waren optisch in gutem Zustand.

 


>Baumfelder bei Peppinghoven<


Gut Müttinghoven ist ein imposanter Hof: 


Ich ging danach weiter durch Flerzheim und von dort nach Meckenheim, und es dämmerte schon. Mittlerweile ist es um 20 Uhr 30 ja schon wieder stockdunkel, habe ich festgestellt. Diesmal fuhr ich über Bonn zurück nach Köln. 

Etwa 13,5 km war diese Tour lang. 

Donnerstag, 30. August 2018

Wanderung Odendorf – Merzbach – Rheinbach

Am letzten Sonntag war es nicht mehr so heiß, aber es war noch am Ende der Trockenzeit. Odendorf liegt in der vergleichsweise sowieso trockeneren Bördenzone, wenn auch nah zum Eifel-Rand. Die Trockenheit der vergangenen Monate sah ich bereits im Dorf, das normalerweise vom Orbach durchflossen wird. Kein Tropfen Wasser im kanalisierten Bachbett: 


Kommt man dann raus auf die Felder, sieht man viele gelbe abgeerntete Getreidefelder oder ebenfalls gelbe Pferdeweiden, schütter bewachsene Rübenfelder und auch Maisfelder. Der Mais wuchs aber meist auch nicht gut, ist oft zu 50 % gelb und machmal nur einen halben Meter hoch. 


>Pferdeweiden bei Odendorf<




>Lappermühlenallee, Schornbusch< 


 
>Rüben - wahrscheinlich in dürftigem Zustand<

In der Gegend hier gibt es drei große Biogasanlagen. Von diesem Anlagentyp geht ein latentes Gefährdungspotenzial aus, denn unter den Kuppeln können beträchtliche Mengen an hochentzündlichem und giftigem Biogas vorhanden sein. 


>Aber diese beiden Biogasanlagen hier liegen gut, keine Wohngebiete weit und breit in der Nähe.<


Später ging ich am Pferdehof Gut Waldau vorbei und durchquerte den südlich gelegenen Wald, um am Rande von Merzbach entlang zu gehen. 


>Gut Waldau<
 
Danach ging es wieder durch Wald zur Waldkapelle und den Stiefelsbach entlang nach Rheinbach. Auch dieser Bach führte nur wenig Wasser. Man kommt an Teichen vorbei, die bestimmt 20 – 30 cm an Wasserhöhe verloren haben. Man sieht es an den Uferkanten, zum Teil auch an vermatschten, trocken liegenden Uferpartien. 


 




Ich traf dort am Bachlauf eine Frau, die mir viel aus ihrem Leben und ihrer zweiten Heimat in Ghana erzählte, wo sie demnächst wieder 6 Monate verbringen will. Und über Gesundheitsprobleme sprachen wir auch viel.

Von Rheinbach fuhr ich zurück nach Köln.